Apartheid – Struggle – Democracy - Südafrikanische Photografie 1950-2010
Von:
30.05.2010 - 11:30 Uhr
Bis:
05.09.2010 - 17:00 Uhr
60 Jahre Photografie aus Südafrika, dieses Thema wird erstmals in einer der umfangreichsten Ausstellungen dieser Art im Museum Goch realisiert.
Wenn in diesem Sommer die Fußballwelt nach Südafrika schaut, lenken wir den Blick auf die künstlerische und kulturelle Entwicklung dieses Landes.
Die Präsentation umfasst mit ca. 180 Werken alle bedeutenden Photografen, deren Arbeiten nachhaltig auf die Gesellschaft des südlichen Afrikas gewirkt haben. Ihre Bilder haben unser Bild des Landes zwischen Apartheid und Demokratie ganz wesentlich geprägt.
Die Ausstellung umfasst den Zeitraum von 1950 bis 2010. Sie reflektiert das Leben in der Apartheid, den Kampf der Befreiung sowie die Zeit des neuen Südafrikas und seine Öffnung in der Gegenwart.
Zu den gezeigten Bilder gehören zahlreiche, die für das Magazin DRUM entstanden, das zu den meistgelesenen Organen der schwarzen Bevölkerung wurde. Künstler wie Bob Gosani dokumentieren auf einzigartige Weise mit ihren Reportagen und Photos die Realität im Leben während c der Apartheid.
Mit Cedric Nunn ist ein Künstler der jüngeren Generation in der Ausstellung vertreten, die mit ihren Photografien den Kampf der schwarzen Bevölkerung gegen das Unrechtsregime unterstützten.
Des weiteren zeigen wir Werke von Peter Magubane, Ranjith Kally, G.R Naidoo, Pierre Crocquet , Alf Kumalo, Ernest Cole, David Goldblatt, Paul Weinberg, Santu Mofokeng , Roger Ballen und Guy Tillim.
Mit Mikhael Subotzky, Zanele Muholi, Jodie Bieber oder Andrew Tshabangu sind schließlich junge Photografen vertreten, die den Wandel ihres Landes zur modernen Demokratie und Wirtschaftsmacht begleiten und dokumentieren.
Die Ausstellung bietet erstmals einen umfassenden Blick auf die Geschichte der Photografie in Südafrika. Die Bedeutung dieses Mediums geht dabei weit über den dokumentarischen Charakter hinaus. Insbesondere die wachsende künstlerische Qualität und Eigenständigkeit der Photografie wird in der Ausstellung herausgearbeitet.
So erweist sich der Weg von der Apartheid bis heute auch als ein Weg einer wachsenden künstlerischen Autonomie, die sich in den Arbeiten spiegelt.
Eröffnung
Sonntag, 30. Mai 2010 um 11.30 Uhr
Zur Eröffnung anwesend sind Peter Magubane sowie Cedric Nunn, Johannesburg kids opening zur gleichen Zeit
Kooperationspartner:
Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V., Berlin Stadthaus Ulm
Galerie Seippel, Köln/Johannesburg
Katalog:
144 Seiten, dtsch/engl. Mit Texten von Luli Callinicos (SA), Andries Walter Oliphant (SA) und Wiebke Ratzeburg (Ulm).Verlag Hatje Cantz, erscheint im Mai 2010, ca. € 35.-
Ausstellungsdaten:
30. Mai bis 5. September 2010
Öffnungszeiten:
Di. – Fr. 10 – 17 Uhr , Sa. – So. 11 – 17 Uhr
Eintritt:
Erwachsene € 2.-, Ermäßigt € 1.-
Vermittlungsangebote
Eröffnung / kids opening:
Zur Eröffnung bieten wir wie immer für unsere jungen Gäste kids opening an. Sonntag, 30. Mai 2010 um 11.30 Uhr
Unterrichtsmaterial:
In Zusammenarbeit mit dem Studienseminar Kleve haben wir umfangreiches Begleitmaterial zur Ausstellung vorbereitet, das über die Homepage abrufbar ist. www.museum-goch.de
Führungen:
Öffentliche Führungen Euro 3.- (+ Eintritt)
jeden Sonntag, 15 Uhr
Gruppen bis max. 25 Personen
Euro 25.- (+ Eintritt)
Anmeldung erforderlich unter museum@goch.de oder phone 02823 970811
Führungen für Schulklassen/Kindergärten
Eintritt: frei
Anmeldung erforderlich unter museum@goch.de oder phone 02823 970811 Pädagogisches Begleitprogramm in Absprache möglich.
Mpumalanga – das Afrikafest für Kinder im Museumsgarten: Montag, 23.8.2010 , 14 bis 16 Uhr