ICP-OES-Spektrometer SPECTROBLUE kommt von der Fachmesse Achema mit Innovation-Award nach Hause
20. Juli 2012
Kleve
veröffentlicht am: 23. Juli 2012 um 16:56:25
•Die vier Fachmedien „Process“, „Process worldwide“, „PharmaTEC“ und „Laborpraxis“ küren SPECTROBLUE zum Sieger in der Kategorie Labor- und Analysetechnik
• Luftkühlung: beim Auto Technik von gestern – beim Laborgerät kostensparende Spitzentechnologie
• Innovation sichert Arbeitsplätze
KLEVE. Beim Auto ist die Luftkühlung Technik von gestern, in der Laborgeräteindustrie ist sie ein Sprung nach vorne. Die Luftkühlung des neuen Plasmaspektrometers SPECTROBLUE war deshalb einer der Gründe, weshalb SPECTRO Analytical Instruments auf der Branchenmesse „Achema 2012“ am 19. Juni 2012 mit dem Innovation-Award der vier Fachmedien „Process“, „Process worldwide“, „PharmaTEC“ und „Laborpraxis“ ausgezeichnet wurde.
„Um den Preis, der in elf Kategorien vergeben wird, rangelten 110 Bewerber“, berichtet Olaf Schulz, der bei SPECTRO die Produktlinie der plasmainduzierten Spektrometer betreut. „Wir haben viele Mitbewerber geschlagen und gezeigt, dass wir technisch ganz vorne mitspielen.“ Das SPECTROBLUE gibt es seit 2011. Mit dem Analysegerät richtet sich SPECTRO vorrangig an Umweltlabors, die giftigen Schwermetallen in Wasser und Abwasser, in Klärschlamm und Bodenproben auf der Spur sind. Bei den Untersuchungen ist eine hohe Messempfindlichkeit notwendig, zugleich muss das Gerät in der Lage sein, Proben schnell zu messen.
Luftgekühltes Plasma-Interface
Besonders innovativ am SPECTROBLUE ist sein optisches Plasma-Interface. Das Plasma, was als Anregungsquelle dient, ist extrem heiß. Aus diesem Grund ist bei ICP-Spektrometern eine Kühlung nötig. Andere ICP-Spektrometer setzen zur Kühlung des Geräts ein mehrere tausend Euro teures Wasserkühlungssystem, das obendrein Lärm produziert, Platz kostet, gewartet werden muss und viel Strom verbraucht, ein. Beim SPECTROBLUE ist es den Entwicklern von SPECTRO erstmals gelungen, die Wärme mit einem Luftstrom abzuführen.
Probeneintrag verbessert
Weitere Innovationen im SPECTROBLUE betreffen den Probeneintrag. Hier gelang es den Entwicklern, den Weg der Probe ins Plasma stark zu verkürzen. Damit wird das Gerät schneller und präziser, weil weniger Verschleppungseffekte auftreten. Ebenfalls kann der Anwender auf eine zeitraubende Feinjustierung der Probeneintragskomponenten verzichten. Die Plasmafackel wird per Bajonettverschluss aufgesteckt und befindet sich damit immer an der richtigen Position.
Auch bei der Bediensoftware gibt es neue, benutzerfreundliche Funktionen. Neben dem umfangreichen Softwarepaket SMART ANALYZER VISION verfügt das SPECTROBLUE über ein Smart User Interface, das dem Anwender auf einfache Weise die Routinebedienung ermöglicht.
Regelmäßig ausgezeichnet
Als marktführendes Unternehmen wird SPECTRO regelmäßig für Innovationen ausgezeichnet. Im Juni 2011 prämierte die Fachzeitschrift R&D Magazin die Array-Detection-Technologie (ADT) des ICP-Massenspektrometers SPECTRO MS mit dem R&D 100 Award. Im Mai 2011 gab es für dasselbe Gerät den ACCSI-Award der chinesischen Analytik-Industrie, 2010 brachte SPECTRO aus den USA den Silbernen PITTCON Editors’ Award nach Hause. SPECTRO Geschäftsführer Manfred Bergsch: „Diese Auszeichnungen sind nicht nur gut fürs Image, sondern belegen unsere Innovationskraft. Unsere Innovationen wiederum sichern den Markterfolg – und der wiederum unsere Arbeitsplätze.“
Foto 1 von links: Olaf Schulz (SPECTRO, Produktmanager ICP-OES), Marc Platthaus (Chefredakteur Labor Praxis), Gerd Kielburger (Chefredakteur und Group Publisher, Vogel Verlag)