Schulausschüsse in Uedem und Weeze empfehlen Verbundschule fortzuführen
29. Juni 2012
Weeze
veröffentlicht am: 29. Juni 2012 um 11:45:06
Sekundarschule soll Standorte langfristig sichern
WEEZE. Im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung der Schulausschüsse Uedem und Weeze im Rathaus Weeze diskutierten die Kommunalpolitiker der Trägerkommunen der Verbundschule Uedem-Weeze die Schulentwicklung in Ihren Gemeinden. Ziel ist es, für beide Standorte auch zukünftig und langfristig Schulstandorte für den Sekundarbereich 1 zu erhalten.
Hierzu beschlossen die Ausschüsse für Uedem einstimmig und in Weeze mit Mehrheit
1. Die Hanns-Dieter-Hüsch Verbundschule/Gemeinschaftshauptschule mit einem Realschulzweig über das Jahr 2012/2013 hinaus als Verbundschule fortzuführen.
2. Den Verbandsvorsteher zu beauftragen, in enger Abstimmung mit dem Bürgermeister der Gemeinde Weeze und der Schulleitung der Hanns-Dieter-Hüsch-Schule die Voraussetzungen zur Errichtung einer Sekundarschule zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu klären.
Die Bürgermeister Rainer Weber und Ulrich Francken erläuterten in der Sitzung die verschiedenen Möglichkeiten, die Schulstandorte zu sichern. Aus zeitlichen Gründen und weil die Umwandlung in eine Sekundarschule mit horizontaler Gliederung eine langfristige Sicherung der Standorte nicht erwarten lässt, soll die Verbundschule über das Jahr 2012/2013 fortgeführt werden. Gleichzeitig sollen Kooperationen mit Nachbarkommunen geprüft werden, um die notwendigen Voraussetzungen zur Gründung einer Sekundarschule zu erreichen und die Standorte in beiden Kommunen zu sichern.
In der Sitzung wurde durch einige Mitglieder des Weezer Ausschusses ein anderer Weg favorisiert. Man wolle noch für das Schuljahr 2013/14 die Umwandlung der Verbundschule in eine dreizügige Sekundarschule mit horizontaler Gliederung starten. Horizontal hieße, drei Schuljahrgänge in Weeze und drei in Uedem oder umgekehrt zu beschulen, um auch zwei Standorte zu erhalten. Diese Alternative wurde nach längerer Diskussion vom Uedemer Ausschuss abgelehnt und fand im Weezer Ausschuss keine Mehrheit.