Wasserball: KSV II erst nach dem Seitenwechsel gut
15. Mai 2012
Kevelaer
veröffentlicht am: 15. Mai 2012 um 01:30:04
KEVELAER. Dass es beim SV Rheinhausen III für die Reserve der Kevelaerer Wasserballer nichts zu holen geben würde, war schon vor Anpfiff klar. Am Ende bestätigte sich die Befürchtung in der Bezirksliga mit einem 6:16 (2:6; 1:6; 2:2: 1:2) zu Ungunsten des KSV. Zu der 7:20-Niederlage aus dem Hinspiel gesellte sich erneut eine Minimalbesetzung, gerade mal zwei Auswechselspieler konnte der KSV aufbieten. Als Notnagel hatte sich sogar der angeschlagene Coach Gerd Wellesen mit aufgeboten. „Mehr, als von Beginn an auf Schadensbegrenzung zu setzen, können wir heute von uns selbst nicht verlangen“, hatte er als Devise ausgegeben. Und das gelang in den ersten beiden Vierteln weniger gut. In der Rückwärtsbewegung stimmte bei den Gästen das Zusammenspiel, immer wieder schwamm der KSV in Konter hinein. Genau genommen fielen nahezu alle Rheinhausener Tore durch Konter. Nach dem Seitenwechsel lief es in der Defensive besser. Immer häufiger fingen die Kevelaerer den gegnerischen Angriff ab. Allerdings hatten die Kräfte schon sehr gelitten, sodass eigene schnelle Gegenangriffe nur selten gesetzt werden konnten. Zudem trafen einige Schussversuche ihr Ziel nicht. So war eine Aufholjagd nicht möglich, aber die Viertel drei und vier waren deutlich besser ausgegangen als die beiden vorher.
Kevelaerer SV II: Ritgens, Kohnert (1) – Venhoven (1), Douteil (1), Wellesen, Guray, Rühl (1), Mülders (2), Weynhoven, Kohnert (1), van Ophuizen.