Ein Rückblick auf die Karnevalssession mit Frank „der Spontane“ und Funkenmariechen Lisa
15. April 2012
Kranenburg
veröffentlicht am: 15. April 2012 um 22:05:37
KRANENBURG. KLE-Point: Die harten Tage des Straßenkarnevals haben sicherlich noch etliche Tage in den Knochen gesessen! Viele Vermutungen ranken sich stets auch darum, wie hoch das finanzielle „Opfer“ für die Prinzensession samt Garde ist! Wir lange musstet ihr im Voraus sparen?
Frank: „Da ich ja „der Spontane“ war, konnten wir im Vorfeld gar nicht wirklich sparen und haben in den privaten Ecken ordentlich gekramt. Auch die Garde musste „spontan“ sein!“.
Lisa: „Der „Job“ des Funkenmariechens ist dahingehend sehr attraktiv, dass sich Prinz und unser Verein das bezaubernde Lächeln eines Funkenmariechens neben dem Prinzen leisten“.
KLE-Point: Viele Wochen war man gemeinsam unterwegs, in denen sich vor allem auch die Gruppe sicherlich verändert hat. Wie könnte der Unterschied zwischen Erstem und letztem Auftritt beschrieben werden?
Frank: „Am Anfang waren sich noch viele Gardisten untereinander fremd. Freunde und Vereinsmitglieder kannten sich ja nicht alle untereinander – aber das ging dann ganz schnell“.
Lisa: „Die Mädels haben schnell das Ruder übernommen und die Choreografien auf die Lieder von Auftritt zu Auftritt perfektioniert“.
Frank: „ Bei den Liedern haben wir uns dann immer mehr Späße erlaubt und kleinen Ideen eingebaut - beim Prinzenlied stand ich sofort immer in der Mitte – ein wirklich herzliches Gefühl! Singen musste ich zum Glück nicht“.
Beide: „Unsere Tagesreise nach Minden, auf der wie viele Altenheime besuchen, war dann der Tag, wo man intensiv gemeinsam alles gestaltet und Party gemacht hat – dann waren alle 110%ig dabei“.
KLE-Point: Termine, Termine, Termine! Wie viele Auftritte waren es gesamt, welche besonderen kamen spontan dazu und wie war der Kontakt zu den anderen Tollitäten?
Beide: „Wir hatten auch sehr viele kleine Temine und können nur schätzen - zwischen 120 (Lisa) bis 140 (Frank)! Spontan kamen Sponsorenbesuche dazu – kurz angerufen, oder einfach hingefahren – eine silberne Hochzeit und andere private Feierlichkeiten! Schön ist es immer zu sehen, dass es für die Besuchten ein richtiger Höhepunkt ist, wenn der Prinz mit Funkenmariechen und Garden kommt!“
Lisa: „Der Kontakt zu den anderen war super! Das größte Erfolgserlebnis war unser „Prinzentreffen“ bei Dragan an einem Dienstagabend in der heißen Woche“!
Frank: „Plötzlich standen dort 4 Prinzen-Busse - wirklich richtig klasse! Und nicht nur 15-30 Minuten, sondern mehrere Stunden“.
KLE-Point: Orden, Blumen und andere Präsente! Gab es besondere Geschenk, die auf dich ganz individuell zugeschnitten waren und dich richtig überrascht haben?
Lisa: „Es gab viele gute Geschenke – aber die Lampen mit unserem Bild drauf von unserem Busfahrer (Frank: „unser Kurt“), da habe ich mich riesig drüber gefreut“.
Frank: „Ich hab gedacht „Was macht er jetzt? - das hat mich richtig umgehauen! Und ich habe von unserer Tanzgarde einen Hammer geschenkt bekommen, weil ich immer sagte „ist ja Hammer, wie wir hier empfangen wurden“ und Lisa das immer schrecklich fand“.
KLE-Point: Nach der Session ist bekanntlich vor der Session – jedoch gibt es die Prinzessinnenzeit nur ein einziges Mal! Wie geht es für dich nun karnevalistisch weiter?
Frank: „Ich freue mich, dass ich nächstes Jahr Gardist bin und wieder mit den Leuten einmarschieren kann, Freude und Spaß verbreiten und das alles aus zweiter Reihe sehen darf“.
Lisa: „Bei mir bleibt es „wie immer“! Ich bin wieder bei Tanzgarde und mache sicherlich noch mein Jubiläum voll! Im Jahr 2014 bin ich 20 Jahre dabei – das muss geschafft werden!“
Danke für das Interview und ein 3-faches …. wir warten bis zum 11.11.!
Das Interview führte Sebastian Wessels