Jusos konnten Studierende bei Wohnungssuche unterstützen
06. November 2011
Kleve
veröffentlicht am: 06. November 2011 um 23:55:13
KREIS KLEVE. Mit ihrem Angebot von „Notschlafstätten“ unterstützten die Jusos im Kreis Kleve Studierende, die die Zulassung zu einem Studium an der Hochschule Rhein-Waal bekommen hatten, aber noch keine Wohnung finden konnten. Damit reagierten die Jusos auf die extrem angespannte Wohnungssituation im Kreis, bei der Studenten oftmals das Nachsehen haben und leer ausgehen. Mit Hilfe der Jusos konnten die Studierenden zunächst einmal untergebracht und dann bei der Suche nach einer geeigneten Wohnung unterstützt werden. Der Bedarf an Schlafplätzen war jedoch deutlich höher als die zur Verfügung stehenden Schlafplätze.
Dies zeige, nach Meinung der Jusos, dass Kleve und der gesamte Kreis noch weit davon entfernt sind, endgültig Studentenregion zu werden. „Gerade an einer Hochschule mit internationalem Schwerpunkt muss gewährleistet werden, dass die Studierenden auch untergebracht werden können,“ so Mandy Stalder von den Jusos. Besonders ausländische Studierende, die in der ganzen Welt angeworben werden, müssen sich dessen sicher sein können, ist die Wohnungssuche aus Pakistan oder Bangladesch doch nur schwer möglich.
Die Jusos wollen sich auch weiterhin mit dem Thema beschäftigen und die Entwicklung der Wohnungssituation weiter kritisch begleiten und laden deshalb am 30.11. zu einer Podiumsdiskussion, an der auch die Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Klotz teilnehmen wird. Informationen zur Arbeit der Jusos und aktuelle Ankündigungen findet sich auch im Internet unter jusos-kreis-kleve.de sowie auf dem Facebook-Profil Jusos im Kreis Kleve.