Malta-Reise des Heimat- und Verkehrsverein e.V. Donsbrüggen
11. August 2009 - Kleve-Donsbrüggen
veröffentlicht am: 11. August 2009 um 11:17:41
KLEVE-DONSBRÜGGEN. Der Heimat- und Verkehrsverein Donsbrüggen besuchte mit einer Reisegruppe in den ersten beiden Juli-Woche die Mittelmeer-Insel Malta. Während des Aufenthalts in einem sehr guten Hotel im Norden Malta’s, an einem der wenigen Sandstrände dieser Insel, wurden zahlreiche geführte Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten der Insel durchgeführt.
Eingehend besichtigt wurden die Hauptstadt Valetta, mit dem Großmeister-Palast und den vielen kunstvoll geschmückten Kirchen, so u.a. der prachtvollen Kathedrale des Heiligen Johannes.
Weitere Ausflugsziele waren die die Drei Städte, mit der Msida Bastion, Birgu bzw. Vitto- riosa, der Palast der Inquisatoren und Senglea Point.
Mit einer Fähre wurde auf die kleinere Schwesterinsel Gozo übergesetzt. Auf Gozo waren Ziele der Tafelberg im Gran Castello, die Zitadelle von Victoria, weiter die Kathedrale Santa Marija. Die Felsformationen in Dwejra, mit ihrem berühmten ´Blauen Fenster`, haben wir uns von der Wasserseite aus betrachtet, später dann auch noch die Xwejni Bucht mit ihren zerklüfteten Felsformationen und die Salzpfannen in Qbajjar.
Weiteres Ziel eines Tagesausflugs waren Mosta, die mittelalterlichen Stadt Mdina, ehemal-ige Hauptstadt im Herzen der Insel sowie die in der Nähe gelegene Stadt Rabat, die von Mdina im Jahre 870 getrennt wurde und sich zu einer weitaus lebhafteren Stadt entwickelt hat, in der das maltesische Leben pulsiert. Hier wurde die St. Paulus Grotte besichtigt, da- nach die Botanischen Gärten von San Anton. Im Handwerkerdorf Ta’ Qali können wir einen Einblick in althergebrachte Handwerkskunst gewinnen.
Ebenfalls beeindruckend die Besuche in Birzebbugia und dem malerischen Fischerort Marsaxlokk, in dessen Nähe wir durch die besterhaltene Tempelanlage Maltas, die Tarxien Tempel, geführt wurden, eine neolithische Ausgrabungsstätte.
Ziel einer anderen Etappe war die Tempelanlage von Hagar Qim, in der die berühmte maltesische Venus gefunden wurde. Die bis zu 20t schweren Monolithen und die massiven Außenwände der eindrucksvollen Neolithischen Tempelanlage sind stumme Zeitzeugen einer einfachen, aber hochkultivierten Zivilisation, die sich ca. 3000 v.Chr. in Malta aufge-halten hat.
Abschluss dieses Tages war ein Aufenthalt in dem kleinen Fischerdorf Wied iz-Zurrieq. Mit kleinen Fischerbooten ging es zu einer Besichtigung der berühmten Blauen Grotte.
Um die Handwerkskunst hinter dem Schneiden und Formen des maltesischen Steins besser verstehen zu können, besuchen wir die ´Limestone Heritage`, die sich in einem stillgelegten Steinbruch befindet– eine interessante Erfahrung, die uns mit der Geschichte des Abbaus und Mauerwerks seit der Prähistorischen Zeit bekannt machte.
An einem der freien Tage ging es dann mit einem Speedboot auf die noch kleinere Schwesterinsel Comino. Tag zur freien Verfügung War die Fahrt mit dem Speedboot bereits für sich ein Erlebnis, so erst recht der baumlose beinahe unbewohnte Inselfelsen, der zahlreiche „Wasserratten“ in seine an die Karibik erinnernde Blaue Lagune lockt. Das Wasser zählt zu dem Feinsten, was das Mittelmeer zu bieten hat.
Der letzte Tagesausflug führte die Gruppe zu den Dingli Klippen, mit einer anschliessenden Wanderung durch das Girgenti Tal, dem ehemaligen Jagdrevier der Johanniter Ritter, entlang von Pfirsich- und Zitrushainen zur Freiluftkapelle der Madonna von Girgenti, einem beliebten Wallfahrtsort der Malteser.
Das Foto 1 zeigt Teilnehmer der Reisegruppe in Valetta, in den ´Upper Barracca Gärten‘ oberhalb des Grand Harbour, mit einem sagenhaften Blick über Teile der 3 Städte Msida, Birgu bzw. Vittoriosa.